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26.08.2022

Holz und Käse – zwei Produkte, die Vorarlberg einzigartig machen

Landwirtschaftslandesrat Gantner besuchte Holz-Hüsle-Wettbewerb auf der Alpe Steris

Holz und Käse, zwei Produkte, die in Vorarlberg geschätzt, noch händisch bearbeitet und geformt werden, treffen beim Holz-Hüsle-Wettbewerb aufeinander. Alma und die Holzbaukunst Vorarlberg haben gemeinsam mit Wolfgang Schwarzmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Universität Liechtenstein, zu einem gemeinsamen Holz-Hüsle-Wettbewerb auf der Alpe Steris eingeladen. Anwesend war dabei auch Landesrat Christian Gantner, der den Ausgezeichneten gratulierte und sich im Namen des Landes Vorarlberg für die wertvolle Arbeit der Bäuerinnen und Bauern auf den Alpen Vorarlbergs bedankte: „Mit der Erzeugung hochwertiger regionaler Produkte wird ein wichtiger Beitrag in Sachen Lebensqualität geleistet. Wertschöpfung bleibt im ländlichen Raum, bäuerliche Strukturen werden erhalten und Arbeitsplätze gesichert“.
Die Alpwirtschaft in Vorarlberg hat einen sehr hohen Stellenwert und ist gleichzeitig auch dafür verantwortlich, dass wir in dieser schönen Kulturlandschaft leben können. Die Erzeugung begehrter Alpprodukte, deren Selbstvermarktung und der Erhalt der Alpbewirtschaftung mit ihren vielfältigen gesellschaftlichen Wirkungen sind dabei ein hohes Ziel.

Alma Holz-Hüsle-Wettbewerb
Gemeinsam wurde der Alma Holz-Hüsle-Wettbewerb ausgerufen, welcher den Kühlschrankverkauf von Produkten auf den Alpen in den Mittelpunkt stellt. Studierende der Universität Liechtenstein haben sich intensiv mit dem Prinzip der Käsomaten auf der Alpe beschäftigt. Gut sichtbar, wetterfest und selbsterklärend soll er sein und möglichst architektonisch ansprechend für das Auge.

Als Sieger ging aus dem Wettbewerb das Projekt von Lion Maul hervor; auf dem 2. Platz landete die Einreichung von Samuel Kühne gefolgt von den Vorschlägen der beiden Drittplatzierten Franz-Felix Juen und Pia Dablander.

„Unsere Alpwirtschaft ist geprägt von der großen Verantwortung unserer ÄlplerInnen sowie AlpsennerInnen für Mensch-Tier-Natur. Gepflegte Alpweiden, hochwertige Alpprodukte wie Alpkäse und Alpbutter sowie eine vielfältige Alpkultur sind Markenzeichen einer lebendigen Alpwirtschaft, welche unser Land seit Generationen auszeichnet“, betonten Landwirtschaftslandesrat Christian Gantner und Landesbäuerin und Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin Andrea Schwarzmann. Damit dies auch so bleibt, sind eine faire Leistungsabgeltung, eine klare Herkunfts- und Produktkennzeichnung sowie ein angemessener Produzentenerlös für die regionalen Qualitätsprodukte samt einer vertrauensvollen Partnerschaft mit den Verarbeitern, Handel, Gastronomie, Tourismus und den KonsumentInnen im Sinne der Landwirtschaftsstrategie «Landwirt.schafft.Leben» unverzichtbar.

„Mein Dank gilt den Alpverantwortlichen und Alpbewirtschaftern sowie insbesondere der Alma und der Holzbaukunst Vorarlberg mit der Universität Liechtenstein, welche durch die Entwicklung zukunftsweisender Vermarktungsmöglichkeiten für die hochwertigen Alpprodukte sich als innovative Alppartner auszeichnen“, so Landesrat Gantner.

Im Zuge der Präsentation der Projekte samt einer kurzen Tour auf der Alpe Steris stand auch eine Sennereiführung auf dem Programm.



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